Prof. Dr. Peter Knief - Unternehmensberatung Köln
Finanzmaktkrise Prof. Dr. Peter Knief - Unternehmensberatung Köln

FINANZMARKTKRISE

Wichtige Informationen zur Finanzmarktkrise PDF Blatt 2.03
Blatt 2.03

Die KfW kämpft gegen die Kreditklemme
Vgl. dazu Handelsblatt vom 10./11./12. Juli 2009, S.1

Halten Sie sich vor Augen:

  • Die KfW rechnet mit wachsenden Problemen bei der Kreditvergabe im mittel- und langfristigen Bereich.
  • Die KfW erwartet die „schlimmste Phase“ in der Kreditversorgung Mitte kommenden Jahres( 2010)! Dann dürften die Ratings vieler Unternehmen erneut gesenkt werden, was zu höheren Zinsen führen wird. Das wird hoch fremdkapitalisierte Unternehmen in Gefahr bringen.


Was bedeutet das für die mittelständische Klientel?

  1. Das mittelständische Rechnungswesen muss schon in 2009 a jour gebracht werden, damit in 2010 bis zum 30.6.2010 die Bilanzen zum 31 .12.2009 erstellt werden können( vgl. dazu KfW-Schreiben vom 10.7.2009, unten Blatt 2.03).Möglicherweise sollten Sie die KWG -freundliche BWA 2008 schon in 2009 anwenden, weil Sie dann darauf eine einjährige Planung aufbauen können.( vgl. Blatt 2.04).
  2. Bereiten Sie sich in größeren und kritischen Fällen auf die Analyse der Kapitaldienstfähigkeit schon in 2009 vor; spätestens Anfang März 2010 sollten Sie die Jahreszahlen 2009 analysieren können. Bei hoher Zins-Sensibilität sollten Sie schon in 2009 einen Stresstest für Ihre Mandanten durchführen.
    Denken Sie an Mitte 2010!
  3. Pflegen Sie Ihre kritischen Buchhaltungen, damit Sie jederzeit Entwicklungsübersichten und aussagefähige BWA vorzeigen können. Machen Sie im IV. Quartal 2009 Zwischenrevisionen.
  4. Achten Sie auf das Entnahmeverhalten Ihrer Klientel. Jede Entnahme mindert die Finanzierungsmöglichkeiten um 30%!
  5. Erarbeiten Sie frühzeitig andere Finanzierungsmöglichkeiten ab: Veräußerung nicht betriebsnotwendiger Vermögensgegenstände, Einlagen von Privatvermögen, Darlehen nahestehender Personen.
  6. Überlegen Sie, ob Sie durch Verschmelzungen die mittelfristigen Kreditmöglichkeiten erhöhen können.




Köln, den 11.7.2009
Prof. Dr. Peter Knief